Hunde Übersicht






Sina, 18 Monate jung (Vermittelt)

Die schüchterne Husky-Border-Collie- Mischlingshündin kommt aus dem Ausland und wurde, kurz nach dem Transport, zu uns gebracht, zusammen mit ihren Hundefreunden. Leider hatte Sina bisher keine festen Interessenten.  

Die junge Hündin, die im Juni 2017 das Licht der Welt erblickt hat, braucht anfangs noch viel Zeit und Geduld, denn Fremde Menschen sind ihr nicht geheuer. Eine „Angstbeisserin“  wie viele es kennen, ist sie jedoch nicht! Sie weicht eher zurück und versucht zu fliehen, wenn sie bedrängt wird.

Daher suchen wir ein Zuhause für sie, wo am besten keine kleinen Kinder sind oder viel Stress im Haus herrscht. Sina braucht verständnisvolle Menschen (Die sich mit Angsthunden auskennen) und ihr die Zeit und Liebe schenken die sie braucht. Rassetechnisch benötigt sie viel Auslastung und Bewegung, also durch aus ein Powerpaket für Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten. Die süße Maus versteht sich sehr gut mit anderen Hunden, ist daher auch sehr gut als Zweithund geeignet, am besten ein Hund der ihr Rückhalt gibt in Sachen Mensch. Sie ist ca. 45-50cm hoch und noch nicht kastriert aber sehr gut bestechlich mit Futter und Leckereien.

Also falls Sina ihr Herz erwärmt hat oder Sie gerne einen Termin ausmachen wollen zum Kennenlernen, dann gerne einfach im Tierheim Beckstetten melden! Sina und das Tierheimteam freuen sich auf Ihrem Besuch.

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Cleo, etwa 4 Jahre jung

Hallo Ihr da draußen,
mein Name ist Cleo, ich bin eine gestandene Labradorhündin in schwarz. Meine Lebensbegleiterin ist Annabell, eine Golden Retriever-Hündin. Wir beide stammen aus einer Beschlagnahmung und haben bisher in unseren Leben noch nicht viel kennengelernt. Dort wo wir gelebt haben, waren 134 Hunde auf etwa 1 ha Land aufgeteilt in 3-4 Rudel.

Hier im Tierheim war es am Anfang schwierig mit den Menschen so nahen Kontakt zu haben Aber mittlerweile haben unsere Freunde, die anderen Hunde im Tierheim, uns gezeigt, dass die Zweibeiner auch lustige Sachen machen, dass man mit ihnen auch Spielen kann und auch immer etwas Leckeres bekommt.

Wenn neue Zweibeiner zu uns kommen, belle ich immer ganz laut, weil ich noch nicht weiß, ob derjenige gut oder böse ist. Aber mit der Zeit, wenn sie sich zu uns setzten und uns auch mal was vorlesen, finde ich das sehr interessant. Meine Partnerin Annabell braucht zwar etwas länger, um aufzutauen. Doch wir finden immer mehr Freunde unter den Menschen.
Bis jetzt trauen wir uns noch nicht vom Hof, da uns immer noch die Leine Angst macht und das Gefühl von Halsband und Geschirr in uns Panik auslöst. Unsere neuen Freunde, die Pfleger, arbeiten noch mit viel Liebe und Geduld daran, dass wir Leine und Halsband akzeptieren und ich freu mich dann immer auf meine Leckerchen bei der Arbeit.


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Annabell, etwa 9 Jahre

Mein Name ist Annabell

ich wurde mit meiner Freundin Cleo aus Königsmoos gerettet. Dort war ich mit weiteren 134 Hunden auf einem ca. 1 ha großen Areal untergebracht.

Ich bin eine ca. 9 Jahre alte Golden Retriever Hündin, ich wurde zu Zuchtzwecken eingesetzt. Leider lernte ich nicht viel kennen und Menschen sind mir suspekt. Hier im Tierheim möchte ich mich am liebsten unsichtbar machen, nehme aber dankbar jede ruhige Streicheleinheit in meinem Korb an. Wenn ich jedoch im Freilauf ohne Geschirr und Leine mit meinen Hundekumpels laufen kann, kann ich auch mal ganz ausgelassen spielen. Die anderen Hunde vom Rudel geben mir Sicherheit und ich kann frei durchatmen.

Die Menschen im Tierheim wollen mich nicht aufgeben und geben sich alle Mühe, mich aufzubauen, um mich aus meinem Schneckenhaus herauszuholen. Mir jedoch fällt es schwer, die Nähe auszuhalten. Eigentlich möchte ich nur meine Ruhe haben, dann kann ich auch loslassen.

Ich habe nie gelernt, an der Leine zu laufen. Da gerate ich in Panik und ich werde starr und bewegungslos. Noch werde ich getragen, wenn ich in die Badewanne muss, dort aber genieße ich das warme Wasser und die Massagen. So kann ich auch die Nähe der Menschen besser ertragen.

Gerne mag ich es, wenn Menschen mir mit Streicheleinheiten die Zeit vertreiben oder nur in meiner Nähe sind ohne mir zu nahe zu kommen. Noch kann ich keine Leckereien aus der Hand annehmen vor lauter Stress.

Am liebsten hätte ich ein Zuhause mit einem großen eingezäunten Garten, in dem ich mich bewegen kann und wenn ein souveräner anderer Hund schon da wäre, an dem ich mich orientieren kann.


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Letzte Änderung: 06.02.2019, 16:24:20